Zugriff auf die APHP-Nachrichtendienste: Leitfaden zur verstärkten Authentifizierung

Die professionelle Messaging-Plattform der AP-HP basiert auf einer Infrastruktur, die sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt hat. Zwischen dem alten Zugang über den Browser unter courriel.aphp.fr und dem schrittweisen Rollout der Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Microsoft Authenticator sind die Anmeldemethoden je nach Benutzerprofil und Ausstattung nicht mehr dieselben. Das Verständnis dieser Unterschiede hilft, die häufigsten Blockaden bei der ersten Anmeldung oder nach einem Wechsel des Arbeitsplatzes zu vermeiden.

Anmeldemethoden für die APHP-E-Mail: Vergleichstabelle

Die AP-HP bietet mehrere Wege, um auf das professionelle Postfach zuzugreifen. Jeder Weg erfordert ein bestimmtes Sicherheitsniveau, einen Gerätetyp und ein eigenes Registrierungsverfahren.

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Zugangsart Benötigte Ausstattung Authentifizierung Hauptverwendungszweck
Webmail (courriel.aphp.fr) Webbrowser auf AP-HP- oder persönlichem Gerät Benutzername + Passwort (+ MFA je nach Profil) Schnelle Einsichtnahme von einem gemeinsamen Arbeitsplatz
Citrix-Portal (messagerie.aphp.fr) Browser + installierter Citrix Receiver Benutzername + Passwort + Citrix-Sitzung Fernzugriff auf die vollständige Arbeitsumgebung
Outlook-Client auf AP-HP-Gerät AP-HP-Arbeitsplatz mit konfiguriertem Outlook Interne Netzwerk-Authentifizierung Täglicher Gebrauch im Dienst
Mobile App (Smartphone/Tablet) Mobilgerät mit Microsoft Authenticator Benutzername + Passwort + MFA-Code Zugriff mobil, Bereitschaftsdienste

Der strukturellste Unterschied liegt zwischen dem Zugriff über das interne Netzwerk des Krankenhauses und dem Fernzugriff, der systematisch eine verstärkte Authentifizierung erfordert. Im lokalen Netzwerk verwaltet der AP-HP-Arbeitsplatz einen Teil der Authentifizierung transparent. Von außen erfolgt jede Verbindung über eine zusätzliche Überprüfung.

Um den technischen Mechanismus hinter dieser Überprüfung besser zu verstehen, ermöglicht ein detaillierter Leitfaden, auf die APHP-E-Mail zuzugreifen, indem das Funktionsprinzip der von der DSI implementierten Zwei-Faktor-Authentifizierung entschlüsselt wird.

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IT-Techniker der APHP, der eine Zwei-Faktor-Authentifizierungsanwendung auf einem Smartphone in einem Krankenhaus-Rechenzentrum verwendet

MFA-Authentifizierung auf der AP-HP-E-Mail: Was sich konkret ändert

Die AP-HP hat schrittweise den alten Einmal-Passwort-Generator VIP Access (Symantec) zugunsten von Microsoft Authenticator als MFA-Bestätigungsanwendung aufgegeben. Dieser Wechsel ändert das Registrierungsverfahren und den Alltag der Mitarbeiter.

Erstregistrierung mit Microsoft Authenticator

Die Registrierungsphase besteht darin, ein AP-HP-Konto mit der auf einem persönlichen oder beruflichen Smartphone installierten Authenticator-App zu verknüpfen. Dieser Schritt erfolgt einmalig, ist jedoch Voraussetzung für alle späteren Fernzugriffe.

  • Microsoft Authenticator aus dem Play Store oder dem Apple Store herunterladen und dann den von der DSI bereitgestellten QR-Code beim Aktivieren des Kontos scannen
  • Die Push-Benachrichtigung, die von der App bei der ersten Testanmeldung auf messagerie.aphp.fr oder courriel.aphp.fr gesendet wird, bestätigen
  • Die App aktiv auf dem Mobilgerät behalten, da jede Fernverbindung eine Bestätigungsanfrage oder einen temporären Code zur Eingabe auslösen wird

Ein oft unterschätzter Punkt: Der Wechsel des Telefons erfordert eine neue Registrierung. Ohne diesen Schritt überträgt das alte Gerät keine Codes mehr, und das Konto wird gesperrt. Das Verfahren zur Zurücksetzung erfolgt über den IT-Support, der unter *75 vom Krankenhaus oder unter 01 40 27 40 00 von außen erreichbar ist.

Warum MFA nicht nur Komfort bedeutet

Die Mehrfaktor-Authentifizierung auf der AP-HP-E-Mail ist keine willkürliche technische Entscheidung. Artikel 32 der DSGVO verlangt Sicherheitsmaßnahmen, die dem Risiko angemessen sind für jedes System, das Gesundheitsdaten verarbeitet. Die Krankenhausnachrichten enthalten Austausch zwischen Fachleuten, Berichte und Patientendaten, die manchmal im Klartext im Text der E-Mail stehen.

Die europäische NIS2-Richtlinie, deren französische Umsetzung direkt die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen betrifft, verstärkt diese Anforderung. Die Krankenhäuser der AP-HP, als Gesundheitseinrichtungen, die als öffentliche Dienste mit hoher Kritikalität angesehen werden, fallen in den Geltungsbereich der Anforderungen an verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für Fernzugriffe und privilegierte Konten.

Häufige Blockaden beim Zugriff auf das Citrix-Portal

Das Citrix-Portal (messagerie.aphp.fr) bleibt der Hauptzugangspunkt für viele Mitarbeiter, die von zu Hause aus auf ihre Arbeitsumgebung zugreifen. Die häufigsten Fehler resultieren nicht aus dem Passwort selbst.

Deaktivierte Cookies im Browser blockieren die Citrix-Anmeldung, noch bevor die Anmeldedaten eingegeben werden. Das Portal zeigt dann eine allgemeine Nachricht (“Cookies Disabled”) an, die nicht immer die Lösung erwähnt. Es müssen Drittanbieter-Cookies für die Domain messagerie.aphp.fr erlaubt und der Cache geleert werden, bevor ein neuer Versuch unternommen wird.

Die zweite klassische Blockade betrifft Citrix Receiver (oder Citrix Workspace, dessen Nachfolger). Wenn die Anwendung nicht installiert ist oder ihre Version veraltet ist, bietet das Portal einen Download an, der die Akzeptanz der Lizenzbedingungen von Citrix voraussetzt. Auf einem persönlichen Gerät könnten die Installationsrechte fehlen. In diesem Fall stellt die HTML5-Version des Clients, die direkt über den Browser zugänglich ist, eine funktionale Alternative dar, um das Postfach ohne lokale Installation zu konsultieren.

Krankenschwester der APHP, die von einem Laptop in der Pause auf die sichere institutionelle E-Mail zugreift

Speicherplatz und E-Mail-Format der APHP

Jedes AP-HP-Postfach verfügt über einen Speicherplatz von 200 MB für Online-Daten. Dieses Kontingent, das in den internen Dokumenten festgehalten ist, erscheint im Hinblick auf das tägliche Austauschvolumen eines Krankenhauspraktikers als begrenzt. Die Sättigung des Postfachs verhindert den Empfang neuer Nachrichten, ohne eine sichtbare Warnung für den Absender zu erzeugen.

Das E-Mail-Format folgt dem Muster [email protected]. Im Falle von Namensgleichheit wird eine Zahl nach dem Nachnamen hinzugefügt ([email protected]). Das interne Verzeichnis der Nachrichten zeigt das Trigramm des zugehörigen Standorts in der Spalte “Dienst” an, was eine schnelle Identifizierung der Einrichtung eines Kontakts innerhalb des AP-HP-Netzwerks ermöglicht.

Die professionelle E-Mail der AP-HP bleibt ein Arbeitsmittel, das den Regeln des ordnungsgemäßen IT-Gebrauchs unterliegt. Regelmäßige Updates des Betriebssystems und des Browsers sind Teil der Sicherheitsvoraussetzungen, die von der DSI hervorgehoben werden. Ein nicht aktualisierter Arbeitsplatz kann den Zugang zum Citrix-Portal oder zum Webmail verweigert bekommen, da das Sicherheitszertifikat vom Server nicht mehr anerkannt wird.

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